Samstag, 15. Juni 2013

IF worn - summer song

These old summer songs will never feel worn off.
Maygreen and cerulean blue seem to be the suitable companion.

Langsam muss ich mich vom Maigrün wohl wieder verabschieden. Nicht zuletzt, weil die schöne Kombi von oben nicht für Vögelbilder funktioniert, also solche vom Anfang des Jahres. (Dafür ist das cerulean als Pigment wohl einfach zu schwer.) Und die Jungs waren ja auch ganz nett.

Dafür habe ich das Projekt in Angriff genommen, endlich in der VHS Flensburg den Aquarell-Kurs anzubieten, den ich selbst immer gern gehabt hätte. 6 Doppelstunden mit Farb- und Pigmentkunde,  Tonwerte, Farbwahl, Komposition und natürlich Anwendung in praktischen Übungen. Jetzt müssen sich im neuen Semester nur noch mind. 8 Leute, dafür melden. Spannende Angelegenheit :-)


Freitag, 31. Mai 2013

IF sweet

It had been so sweet of her to accompany him on his walk but  her talent for getting lost in the woods always astonished him.

Ach, ich hatte so gehofft, dieses Bild benutzen zu können. Zum Glück passte es perfekt.
Das kommt auch aus der Phase wie das aus dem vorherigen post, ist also ca. 3 Jahre alt: damals gab es zufällig Tiefblau Indigo und Yellow ochre in 1/1 Näpfchen praktisch hinterhergeworfen und ich habe begeistert probiert. Ich habe so lange probiert, bis das T.I. fast alle war und weiss jetzt zumindest, warum ich Farben doch lieber in Tuben kaufe, da wäre nämlich nachher noch was übrig gewesen. T.I. ist großartig, dunkel und neutral, nicht so grünstichig wie das übliche Indigo (alles Schmincke), Yellow ochre war mir zu opak und auch zu schmutzig an sich.


IF tension

An old one i might have posted before - just because it suits the theme.

Don´t get too tensed when you are testing new colors - play around.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Tinte und Wasser - zum Ausprobieren



Beim Stöbern in alten Fotos habe ich noch diese Serie gefunden, allerdings fehlt wohl das letzte. (Das habe ich wahrscheinlich gescannt und nicht photographiert und finde es nicht mehr.)
Wer gerne mit Tinte zeichnet, könnte daran Spass haben.
(Das Vorbild für diesen Stier- ein schottisches Hochlandrind- lebt wahrscheinlich immer noch im Neumünsteraner Tierpark)

Einfach die Zeichnung im noch leicht feuchten Zustand mit Wasser besprühen, bei manchen Tinten geht das sogar mit bereits getrockneten Zeichnungen, auch wenn der Hersteller anderes behauptet, in diesem Fall Sennelier. Sie werden angelöst, verlaufen in spinnwebartigen Linien; auch schön, wenn man nachher mit Aquarell weitermachen möchte, die Linien wirken dann nicht mehr so hart.
Das dritte, getrocknete Bild wirkt hier recht blass, aber ich bin sicher, es damals noch weiter bearbeitet, noch ein paar Linien verstärkt zu haben, nur das Ergebnis bleibt verschollen und das Original habe ich meiner Mutter zum Geburtstag geschenkt, sie ist Stier. Aber wo es jetzt ist?

Wie gesagt, das war nur ein kleines Gimmick für Experimentierfreudige.

Montag, 27. Mai 2013

IF tension

There is always the question whether the color of a bird is meant to be camouflage or just decoration.
And there is always the tension whether the bird deceives its enemies well enough to see the dawning light of another day or ...

Das schwierigste an Illustration Friday ist, sich jedes Mal einen Bezug zum Thema aus den Fingern zu saugen, auch wenn das Bild nicht dafür gemacht ist. (Was eigentlich den Regeln zuwiderläuft. Sorry.)

Freitag, 24. Mai 2013

Vorbereitungen

Das entscheidende Kriterium für die Auswahl der Farben ist natürlich, wie sie sich miteinander verhalten.
Farbproben wie diese erleichtern die Auswahl.

Donnerstag, 23. Mai 2013

Aquarell malen in Flensburg

könnte viel einfacher sein, wenn es hier irgendwann mal warm werden würde.
Es gibt schon einige locations auf meiner geistigen Agenda, die ich aufsuchen werde, sobald es warm und trocken genug ist. Damit die Farben zumindest so weit trocknen, dass man tatsächlich an Ort und Stelle weiter dran arbeiten kann. Immerhin, in Gedanken sehe ich da schon einiges Schönes vor mir.
Solange male ich halt im stillen Kämmerchen.

Im Augenblick faszinieren mich abstrakt-organische Formen. Wenn Ihr irgendwo eine Frau seht, die plötzlich stehen bleibt und ergriffen in Bäume, Sträucher oder Unkraut schaut, könnte ich das sein.
Vögel sind natürlich auch toll...

Ich starte die Bilder i.d.R. mit einer Untermalung. Aufgabe ist weniger das Motiv an sich, sondern der Bildaufbau. Bei dem heutigen und dem Bild davor war Ausgangsidee, die Regel des goldenen Schnitts auf ein quadratisches Format anzuwenden.
So ganz habe ich das dann bei beiden in der Ausführung nicht voll durchgezogen. Bei dem vorigen kann ich den Plan zwar sehen (meint: wahrscheinlich nur ich und sonst keiner), aber die Farben waren so leuchtend und so schön, dass ich nicht alles Grün so sehr herunter gefahren habe, wie es nötig gewesen wäre, um den "sweet spot" im oberen linken Drittel genug hervor zu heben.
Und beim heutigen kam mir das Eichhörnchen, das lästigerweise oben fast mittig sitzt, in die Quere. Es hatte etwas Folgerichtiges, im echten Leben verstecken sich diese Tiere ja auch im Hell-Dunkel des Waldes. Vielleicht mache ich den Kopf noch etwas heller. (Aber ich vergesse jedesmal, wenn ich am Rechner sitze, mal nach Bildern von den Tieren zu schauen und wage es noch nicht.)
Ich weiss nicht, ob das Bild an sich gut ist, aber wenn ich mir die unterschiedlichen Bereiche anschaue, begeistere ich mich an den unterschiedlichen Strukturen, die die Farben miteinander bilden. Das ist das Tolle an dem freien Arbeiten mit einer Untermalung, hier übernimmt wirklich die Farbe die tragende Rolle; alles, was man zu tun hat, ist, die verschiedenen Elemente zu einem Ganzen zusammen zu binden.
Unten rechts habe ich im Bild nur ganz wenig gearbeitet, da sieht man Schatten von Blättern, die zwar nicht hervorgehoben sind, weil sie die Komposition endgültig überladen hätten. Gerade deswegen  symbolisieren sie das, was mir am besten an dieser Art zu malen gefällt: die schier unendlichen Möglichkeiten, die in dieser Technik stecken.

Pushen kann man den Effekt durch die gezielte Verwendung von granulierenden Farben. Die Farbpigmente in Varietäten wie Kadmium-Rot, Ultramarin oder auch Chromoxid-Grün sind schwer, substantiell und setzen sich in den Strukturen des Papiers ab. Das macht sie aber auch weniger durchscheinend.
Solche Farben setzte ich dann mit transparenteren zusammen ein, die wiederum den Leuchteffekt ins Bild bringen (sozusagen).
Bei diesem Bild ist Cerulean-Blau das sedimentierende, Türkisgrün hell und Quinachridon-Gold bestimmen die Farbstimmung an sich. Ohne Cerulean würde das Bild nur schreiend wirken und es würde ihm an Tiefe mangeln. So setzt es den beruhigenden Kontra-Punkt zum Quinachridon-Gold.

Und: heute habe ich den scan tatsächlich mal in Photoshop nachbearbeitet, zumindest auf meinem Bildschirm sehen die Farben jetzt ähnlicher aus. Aber das Beste, die Struktur der Farben auf dem Papier, kann eine 72-pix Web-Darstellung nur unzureichend abbilden.

This has become a long excourse about the use of the different types of watercolor. If someone is interested i translate it, but i´m kind of lazy today, sorry. I have to admit i could not resist the squirrel. It may have been a better picture without it, better composed, but ...